Katholikenrat der Region Düren:„Ich verstehe Ihren Unmut“ – Filmvorführung zum Welttag für menschenwürdige Arbeit

Der Film nimmt die Zuschauer:innen mit in die Arbeitswelt der Gebäudereinigung und macht sichtbar, was sonst häufig verborgen bleibt: hoher Zeitdruck, schwierige Arbeitsbedingungen, geringe Löhne und der tägliche Spagat zwischen wirtschaftlichen Vorgaben und den Bedürfnissen der Beschäftigten.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was menschenwürdige Arbeit eigentlich bedeutet. Reinigungskräfte leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass Büros, Schulen, Krankenhäuser und andere Einrichtungen funktionieren. Dennoch erfährt diese Arbeit häufig wenig gesellschaftliche Anerkennung und findet unter Bedingungen statt, die für die Beschäftigten eine große Belastung darstellen können.
Damit greift der Film zentrale Anliegen des Welttags für menschenwürdige Arbeit auf. Dieser setzt sich weltweit für faire Löhne, gute und sichere Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung, Arbeitnehmerrechte und den respektvollen Umgang mit Beschäftigten ein.
Die Filmvorführung soll deshalb nicht nur einen Einblick in eine häufig unsichtbare Arbeitswelt geben, sondern auch zur Diskussion anregen: Wie viel ist uns Arbeit wert? Welche Bedingungen brauchen Menschen, um von ihrer Arbeit gut und würdevoll leben zu können? Und welchen Beitrag können Gesellschaft, Politik, Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretungen leisten?
„Wir möchten mit unserem Filmangebot sichtbar machen, was der Welttag für menschenwürdige Arbeit fordert: Arbeit soll nicht nur einen Arbeitsplatz schaffen, sondern auch fair bezahlt sein, soziale Sicherheit bieten, vor Ausbeutung schützen und den Menschen respektvoll begegnen.“
Jochen Ostländer, Geschäftsführer des Katholikenrates Düren.
Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zu einem Austausch
Für Rückfragen steht das Büro der Regionen Düren und Eifel
unter 02421/2802-0 oder bistumsregion-dueren-eifel@bistum-aachen.de zur Verfügung.