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Katholikenrat Düren hat sich neu konstituiert

Der Katholikenrat Düren hat sich Ende April neu konstituiert und konnte neue Mitglieder aus den Pastoralen Räumen und Verbänden gewinnen. Somit konnte auch der Vorstand neu aufgestellt werden.
Datum:
30. Juni 2026
Von:
Irene Mörsch

Bei der ersten Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass die Abbildung und Benennung  verschiedener Themen für die Mitglieder des Katholikenrates wichtig sind. Hierzu zählen gesellschaftspolitische Themen, die in der Region Düren verortet werden, sowie kirchennahe Themen, um interessierte Menschen zu erreichen. Da die langanhaltenden Krisen unserer Zeit auch lähmen können, gibt dem Katholikenrat Düren folgendes Bibelzitat Kraft:

»Denn Gott hat uns keineswegs einen Geist der Furcht und Feigheit gegeben, sondern einen Geist der Tätigen Kraft und der liebevollen Zuwendung, einen Geist, der zur Vernunft bringt.«

2. Timotheus 1,7, Bibel in gerechter Sprache

Dieser Text passt sehr gut in diese Woche nach Pfingsten und zu den Aufgaben unseres Katholikenrates.
Laut Paulus haben wir also diesen Geist Gottes, jetzt schon, wir müssen uns nicht erst anstrengen, ihn zu verdienen! Wir haben ihn ohne Einschränkung und vorbehaltlos!

Es ist kein Geist von Furcht und Feigheit.

Das heißt: Wir können hoffnungsvoll und zuversichtlich sein,

  • egal, wie furchterregend das Verhalten einiger der führenden Staatsführer ist
  • egal, wie ausgrenzend und ungerecht das Wirtschaftssystem auch in unserem Land ist
  • egal, wie bedrohlich Kriegstreiberei und das Ignorieren der Klimabedrohung ist
  • egal auch, welche Nöte und Sorgen wir im Privaten haben.

Das Vertrauen auf die tätige Kraft dieses Geistes kann ein gutes Gegengewicht zu allen Ängsten und Befürchtungen sein, denn es kommt nicht auf unsere eigene riesige Leistung an, sondern „nur“ auf unser Mit-Tun! Dieser Geist will in der Gegenwart etwas bewegen, er lässt uns Neues wagen, uns neu ausrichten.

Er ist ein Geist der liebevollen Zuwendung. Angst lässt uns oft nur um uns selber kreisen, Liebe richtet den Blick auf andere und deren Probleme und Bedürfnisse.

Und dann wird noch von dem Geist gesagt, er bringe uns zur Vernunft.

Er führt also nicht in blinden Aktionismus, sondern lässt uns zuerst mal nachdenken und abwägen, und hilft damit gegen Unsicherheit, Abgrenzung und Unverständnis.

Dieser Geist Gottes ist also durchaus alltagstauglich, nicht nur für Sonn- und Feiertage, sondern für normale Tage, aber auch für besondere Herausforderungen.

Wir müssten ihn also „nur“ wahrnehmen wollen und öfter auf ihn hören!